WetBRICK® — die dauerhafte Sperre gegen Feuchtigkeit im Mauerwerk.
Polymergel, das in Bohrungen am Mauerfuß oder vollflächig (unterhalb des Geländeniveaus) injiziert wird. Nach einigen Tagen vernetzt es sich direkt im Mauerwerk und bildet eine mechanisch feste Sperre. Wasser aus dem Untergrund kann nicht mehr durch das Mauerwerk dringen. Es bewältigt auch Mauerwerk unterhalb des Geländeniveaus — wie etwa Keller —, was andere Injektionsverfahren kaum leisten.
Kernpunkte
- Methode:
- Gelinjektion in Löcher Ø 18 mm am Mauerfuß oder vollflächig
- Wandstärke:
- Bis 1 m problemlos, über 1 m mit angepasstem Vorgehen
- Ausführungsdauer:
- 1–3 Tage für 100 m² gewöhnlichen Ziegel
- Garantie:
- 10 Jahre in Kombination mit Epasit®, 5 Jahre auf die Injektion allein
In Kürze
- Prinzip: Gelinjektion in Löcher von Ø 18 mm in einer Linie am Mauerfuß oder im Kreuzraster vollflächig.
- Wandstärke: bis 1 m problemlos, über 1 m mit angepasstem Vorgehen.
- Ausführungsdauer: 1–3 Tage für 100 m² gewöhnlichen Ziegel.
- Garantie: 10 Jahre in Kombination mit Epasit® · 5 Jahre auf die Injektion allein.
So funktioniert es
- 1. Wir bohren eine Reihe von Löchern Ø 18 mm in einer waagerechten Linie am Mauerfuß oder im Kreuzraster vollflächig.
- 2. Mit niedrigem Druck injizieren wir das Polymergel — es breitet sich in den Kapillaren aus.
- 3. Nach einigen Tagen vernetzt sich das Gel und bildet eine Sperre gegen Feuchtigkeit.
- 4. Wir füllen die Löcher, erneuern den Putz (typischerweise mit Epasit®-Sanierputz).
Technisches Datenblatt
Was WetBRICK® von anderen Methoden unterscheidet
Bei der Erstellung des technischen Datenblatts stützten wir uns auf langjährige Erfahrung mit Projekten in Tschechien und Deutschland sowie auf den Vergleich mit anderen Sanierungsverfahren und -materialien.
Zentrale Unterschiede
- Vor der Anwendung muss die Feuchtigkeitsquelle nicht gesucht werden — das Gel findet sie selbst.
- Dank seines Ausdehnungsvermögens findet das Gel die Feuchtigkeitsquelle, füllt sie aus und beseitigt die Feuchtigkeit.
- Schnelle Anwendung ohne Betriebseinschränkung — wir arbeiten auch in durchgehend genutzten Gebäuden.
Anwendungsprinzip
- Das abdichtende Gel beginnt unmittelbar nach der Anwendung, die Feuchtigkeit im Mauerwerk bis hinunter zum Fundament aufzunehmen. Nach der Injektion in Löcher, die in einem Radius von 15–30 cm in den betroffenen Stellen gebohrt werden, ist die Austrocknung des Mauerwerks innerhalb kurzer Zeit spürbar.
- Das Mauerwerk muss nicht in einem exakten Raster gebohrt werden — das Gel füllt die Stellen dank seiner Ausdehnung selbst. Wir gehen stets nach dem technischen Handbuch vor.
- Bei Kontakt mit Feuchtigkeit oder Wasser baut es einen allmählichen Druck auf. Es dringt selbst in die Struktur des Mauerwerks ein — bis zur Sichtfläche und bis zum Fundament — und füllt Risse im Mauerwerk, Risse in der Fugenmasse und Hohlräume vollständig aus.
- Das Gel drückt nicht auf den Naturstein oder das Mauerwerk. Es dringt in Poren und Kapillaren ab einer Größe von 1/1000 mm ein. Es ist kein rein hydrophobes Mittel — es füllt aus, dichtet ab und erhöht die Festigkeit des Mauerwerks. Hergestellt in Deutschland, gestützt durch wissenschaftliche Forschung.
Injektionsmuster
- Horizontalsanierung
- 5–7 Löcher je laufenden Meter im Abstand von etwa 15–20 cm, im richtigen Winkel gebohrt. Erfasst 2–3 Fugen im Mauerwerk sowie das Mauerwerk selbst. In der Wand verbleiben nach der Anwendung Dübel — die überstehenden Teile werden entfernt, der Teil im Mauerwerk dient als abdichtender Stopfen.
- Flächeninjektion
- Kreuzraster im Abstand von 20–30 cm. Verbrauch 150–600 ml Gel pro Bohrloch, je nach Zustand und Stärke des Mauerwerks. Bindevermögen 1 l Gel : 150 l Wasser — ein Bohrloch nimmt bis zu 90 l Wasser auf.
Praktische Szenarien
- Ältere Häuser
- Die Feuchtigkeit lässt sich oberhalb sowie unterhalb der vorhandenen Abdichtung beseitigen — typischerweise bei überfluteten Kellern, feuchten Wänden und Putzen an alten Treppenaufgängen.
- Moderne Häuser
- Durchfeuchtung des Mauerwerks durch die Fassadendämmung hindurch oder durch Wassereintritt unterhalb des Gartenniveaus bzw. am Hang. Wir bringen 2–3 l Gel pro m² in kreuzweise gebohrte Löcher in den Fugen auf — ohne Aufbrechen der Böden, eine sehr zuverlässige und saubere Lösung. Die Injektion empfehlen wir stets vor der Ausführung von Außenmaßnahmen (Drainagen, Entwässerungssysteme).
Nach der Injektion
- Nach Erreichen der optimalen Mauerwerksfeuchte empfehlen wir die Anwendung des WTA-Sanierungssystems der deutschen Firma EPASIT.
- Das Gel behält seine Funktion auch nach dem Austrocknen des Mauerwerks bei. Bei einer erneuten Durchfeuchtung des Raums aktiviert es sich wieder, nimmt die Feuchtigkeit auf und trocknet den Bereich aus.
Erfahrung und Garantie
- Über 20 Jahre Erfahrung — Gesundheitseinrichtungen, Mietshäuser, Einfamilienhäuser, Wohnungen, Keller, Festungen, Kirchen, Produktions- und Lagerhallen.
- 10 Jahre Garantie in Kombination mit dem Sanierputz Epasit®.
